Informationen zu

Patientenverfügung
• Vorsorgevollmacht
• Betreuungsverfügung

Treffen Sie rechtzeitig Vorsorge für den Fall, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden können, in welcher Art und Weise Sie im Endstadium Ihrer Krankheit, Ihres Lebens ärztlich und medizinisch behandelt bzw. nicht behandelt werden wollen.

Wir informieren Sie über die oben genannten Möglichkeiten eine Verfügung und/oder eine Vollmacht fertig zu stellen. Im Folgenden nur eine grundsätzliche und kurze Erklärung der drei Begriffe, damit Sie sich eine Vorstellung über die grundsätzlichen Unterschiede dieser Dokumente machen können.

In der Patientenverfügung legen Sie schriftlich Ihren Willen über die Art und Weise ärztlicher und medizinischer Behandlung oder Nichtbehandlung fest, falls Sie im Endstadium Ihrer Krankheit oder Ihres Lebens nicht mehr für sich entscheiden können.

Die Vorsorgevollmacht bietet Ihnen die Möglichkeit, eine Person Ihres Vertrauens zu benennen, die für Sie handelt, falls Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sein sollten.

Sie bestimmen in einer Betreuungsvollmacht, wer als Ihr Betreuer, aber auch wer keinesfalls als Betreuer für Sie in Betracht kommen soll.

Alle diese Angaben in den Verfügungen und Vollmachten geben Sie schriftlich ab. Sie sind für das Gericht verbindlich. Sie sind aber auch veränderbar bzw. können völlig neu aufgesetzt werden.

Wir legen unseren Beratungen die Vorlage des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz zugrunde. Sie erhalten diese Broschüre im Buchhandel.

Aus den Zielen der oben beschriebenen Verfahren wird ersichtlich, dass Sie sich sinnvoller Weise rechtzeitig und im Vollbesitz Ihrer geistigen und körperlichen Kräfte zu einer Verfügung entschließen sollten. Wir helfen Ihnen dabei. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unser Bildungs- und Veranstaltungsangebot. Wir laden immer wieder professionelle Referenten zu diesem Thema ein und teilen dies der Öffentlichkeit über die Presse und Plakate mit.